Fortschritt mit kurzen Läufen

In dieser Woche hatte ich bisher leider keine Zeit für einen langen Trainingslauf. Eigentlich war einer am Mittwoch geplant. Da ich aber viel Arbeit zu erledigen hatte, kam ich einfach nicht zum Laufen. Stattdessen gab es zwei kurze Läufchen…

Am Dienstag war ich zunächst eine Stunde auf dem Laufband und danach noch eine Stunde bei einem Step 2 Kurs in der Sportwelt. Das Laufband zeigte nach dem Lauf knapp über 11 Kilometer an. Das hat bei Laufbändern allerdings nicht viel zu sagen. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass das Laufen auf einem Laufband leichter ist als „echtes“ Laufen draußen. Und das liegt vermutlich nicht nur am Luftwiderstand. Irgendwie reicht es beim Laufband immer aus sich leicht abzustoßen, während man draußen viel mehr für den Vortrieb tun muss. Aber wie auch immer: Abgesehen davon, dass ich kein Laufband Fan bin, war der Lauf ganz angenehm.

Mittwoch und Donnerstag bin ich leider gar nicht zum Laufen gekommen. Aber immerhin konnte ich gestern Abend im Kingdom of Sports in Habenhausen wieder an einem LMI Step Kurs teilnehmen. Bringt in Sachen Laufen leider nur wenig, ist aber sicherlich besser als gar kein Sport. Macht außerdem Spaß.

Eigentlich bevorzuge ich im Studio ja Body Attack (ich gehe in Studios nur zu Kursen – Geräte sind nichts für mich). Aber das aktuelle Body Attack Programm ist ein wenig langweilig. Deshalb zieht es mich derzeit einfach häufiger in die Step Kurse. Meistens in Step 2 (viele Drehungen, viel Choreographie, niedriger Puls) oder eben in Power Step oder LMI Step (wenig Drehungen, einfache Schritte, hoher Puls).

Heute war ich dann endlich mal wieder auf meiner Standardrunde um den Werdersee unterwegs, insgesamt knapp unter 13 Kilometer. Lockeres EInlaufen (etwas mehr als 1 km), bis keine Ampeln mehr kommen. Dann die Garmin gestartet und 10 Kilometer Tempolauf. Danach wieder locker nach Hause.

Es hat unterwegs kurz leicht genieselt, aber nicht schlimm. Außerdem ging leichter Wind, aber ebenfalls nicht problematisch. Die 10 Kilometer habe ich in 52:37 Minuten geschafft. Das ist nicht furchtbar schnell – im letzten Jahr war ich zu dieser Zeit ca. vier Minuten schneller. Aber das macht ja nichts. Mir ging es die ganze Zeit über gut. Auch das Auslaufen (ca. 1,5 Kilometer) war noch angenehm. Und während des Laufs bin ich immer schneller geworden – die beiden letzten Kilometer lag die Pace unter 5:00 min/km.

So mag ich das!

Am Wochenende werde ich vermutlich wieder arbeiten müssen. Mal schauen, ob ich da noch einen Lauf, vielleicht ja sogar einen langen, unterbringen kann. Ist aber leider eher unwahrscheinlich.

Vorhin ist mir bewusst geworden, dass die Saison mittlerweile wirklich direkt vor der Tür steht. In nur einem Monat kommen bereits Springe-Deister Marathon (22.03.) und PUM (29.03.) und im April dann auch schon Cuxhaven Marathon (13.04.) und Heidschnucken Ultra (19.04.). Der Heidschnucken Ultra soll mein bisher längster Lauf überhaupt werden (111 km). Noch ziemlich genau zwei Monate bis dahin. Momentan kämpfen bei mir eine ordentliche Nervosität („Werde ich wohl rechtzeitig hinreichend fit?“, „Schaffe ich diesen Lauf wirklich?“) und Vorfreude miteinander.

Ich glaube, die Vorfreude gewinnt. Die Fitness wird rechtzeitig wieder da sein!

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Kategorien: Trainingsläufe | Hinterlasse einen Kommentar

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